Ausbildung in Vollzeitform – zweijährig –

Die Fachschulausbildung zur/m Heilerziehungspfleger*in dauert in Vollzeitform 2 Jahre und schließt mit einer staatlichen Prüfung ab.

In beiden Ausbildungsjahren finden mehrwöchige Praktika im Ausbildungsfeld statt. Im Anschluss an die zweijährige schulische Ausbildung ist ein einjähriges, bezahltes Berufspraktikum zu absolvieren.

Mit erfolgreichem Abschluss dieses praktischen Jahres wird die staatliche Anerkennung verliehen.

Ausbildung in Teilzeitform – dreijährig –

Die Fachschulausbildung zur/m Heilerziehungspfleger*in dauert in Teilzeitform 3 Jahre und schließt mit einer staatlichen Prüfung ab.

Der Unterricht findet an 2,5 Tagen die Woche statt und umfasst in der Regel 22 Unterrichtswochenstunden. Die übrige Zeit der Woche steht den Auszubildenden für Tätigkeiten im Berufsfeld zur Verfügung. Dabei ist das Vorliegen eines Arbeitsvertrags neben der Schulischen Ausbildung  nicht zwingend erforderlich, um die Ausbildung absolvieren zu können.

Die Unterrichtszeiten für den Ausbildungsdurchgang ab August 2019 liegen voraussichtlich in folgenden Zeiträumen:

montags ganztägig

dienstags bis 14:45 Uhr

mittwochs 14:00 Uhr bis 17:10 Uhr, Ferien ausgenommen.

Während der dreijährigen Ausbildung in Teilzeitform finden in jedem Jahr mehrwöchige Praktika in verschiedenen Einsatzfeldern der Heilerziehungspflege statt.

Die Praktikumszeiten liegen innerhalb der regulären Unterrichtszeit und berühren Zeiten möglicher arbeitsvertraglicher Beschäftigungen neben der Ausbildung nicht. Die Schultage für den jeweiligen Ausbildungsdurchgang können Sie bei uns erfragen.

Im Anschluss an die schulische Ausbildung ist ein einjähriges, bezahltes Berufspraktikum zu absolvieren. Sofern vor und/oder neben der schulischen Ausbildung bereits Erfahrungen im heilerzieherischen Tätigkeitsfeld gesammelt wurden, kann ein Antrag auf Verkürzung des Berufspraktikums gestellt werden. Mit erfolgreichem Abschluss des Berufspraktikums wird die staatliche Anerkennung verliehen.

 

Moderne Lehr- und Lernkonzepte

Sowohl in der Vollzeit- als auch in der Teilzeitform werden alle fachtheoretischen und fachpraktischen Inhalte handlungsorientiert vermittelt. Selbstorganisiertes Lernen in Teams, begleitet durch Fachlehrkräfte, spielt dabei im Lehr- und Lernalltag der Schule eine ebenso große Rolle wie Projektarbeit.

Die Praktika werden durch die Schule begleitet und finden in stationären, teilstationären oder auch ambulanten Einrichtungen statt.

Die Inhalte und Anforderungen dieser Ausbildung setzen  ein hohes Maß an Arbeits-/Lernbereitschaft und Zuverlässigkeit sowie ein besonderes Interesse an heilerziehungspflegerischen und sozialpädagogischen Aufgaben voraus.