Maßnahmen zur Aufrechterhaltung eines Regelbetriebs und zur Prävention von Ausbrüchen
und Eindämmung des Corona-Virus an Schulen

Liebe Auszubildende,
liebe Schülerinnen und Schüler,
das Ziel der Senatorin für Kinder und Bildung ist es, allen Schülerinnen und Schülern sowie
allen Auszubildenden im Land Bremen auch unter den zurzeit schwierigen Bedingungen ein
höchstes Maß an Bildung zukommen zu lassen. Gleichzeitig muss der Gesundheitsschutz soweit
wie möglich gewährleistet werden. Das Schuljahr soll unter annähernd regulären Bedingungen
stattfinden. Hierbei wird eine sogenannte Kohorte als feste Bezugsgruppe benannt.
Das kann zum Beispiel ein Jahrgang eines Bildungsgangs sein. Die Kohorte soll sich möglichst
nicht mit anderen Schülergruppen (Kohorten) vermischen. Außerdem müssen weiterhin
die üblichen Hygieneregeln beachtet werden.
Ich bitte um Beachtung, dass an den berufsbildenden Schulen in Bremen für Sie in bestimmten
Bereichen das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes vorgeschrieben ist. Bitte tragen Sie daher
einen solchen Schutz in der Schule immer bei sich.
Wenn Sie die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen, ist das Tragen einer Alltagsmaske ebenfalls
Pflicht. Bitte prüfen Sie, ob alternative Verkehrsmittel genutzt werden können. Dies minimiert
das Ansteckungsrisiko.
Je nach Infektionsgeschehen und der Situation der Schule werden in Abstimmung des örtlichen
Gesundheitsamtes mit der Senatorin für Kinder und Bildung und der jeweiligen Schulleitung
weitere Maßnahmen festgelegt. Dies geschieht in einzelnen Reaktionsstufen, jeweils unter Beachtung
der Verhältnismäßigkeit des Rechtes auf Bildung und des Schutzes der Gesundheit.
Dabei soll die komplette Schließung einer Schule möglichst vermieden werden.
Diese Reaktionsstufen haben Sie ggf. bereits bei der Öffnung der Schulen nach dem Lockdown
kennengelernt: Unterricht ausschließlich in festen Gruppen, ggf. auch nur in Kleingruppen und
verschärfte Einhaltung des Mindestabstandes und weiterer Schutzmaßnamen.
Eine kurzeitige Quarantäne für Schülergruppen bzw. Beschäftigte bei akut auftretenden Einzelfällen
ist durch eine Prozessbeschreibung des Gesundheitsamtes geregelt. Wenn in der Kohorte
ein Schüler/ eine Schülerin positiv auf den Corona-Virus getestet wird, werden unverzüglich
auch alle anderen Schülerinnen und Schüler in der Kohorte getestet.
Mit den Reaktionsstufen kann die Schule auch Phasen von Distanzlernen festlegen: Beachten
Sie bitte, dass ab dem neuen Schuljahr Distanz- bzw. digitales Lernen verbindlich ist.
Je nach wissenschaftlichem Kenntnisstand und tatsächlichen Erfahrungen werden viele Details
– bei allem Wunsch nach Verlässlichkeit – laufend angepasst werden müssen. Dies geschieht
in enger Abstimmung mit den Gesundheitsämtern, dem Krisenstab des Landes Bremen, den
Fachverbänden und in Gesprächen mit der zentralen Elternvertretung. Um eine Veränderung
des Infektionsgeschehens zu erfassen, wird ein bewährtes Testverfahren des Robert-Koch-Instituts
in den Praxen der Kinder-und Jugendärzte erheblich ausgeweitet.
Die anliegende Orientierungshilfe bei Erkrankung soll Ihnen helfen, besser einschätzen zu können,
wann Sie zu Hause bleiben müssen oder zur Schule gehen können.
Bitte beachten Sie weiterhin die üblichen Hygieneregeln. Stellen Sie bitte außerdem sicher,
dass der Schule immer Ihre aktuellen Kontaktdaten und Ihre Telefonnummer vorliegen.
Für Rückfragen steht Ihnen die Bildungsgang- oder Fachbereichsleitung zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
Ina Mausolf

stellvertretende Leiterin
der Abteilung schulische Bildung, Aus- und Weiterbildung