Hallo, wir sind Ilayda M. und Senel D. Wir haben unser Praktikum im Kindergarten La Cassetta di Cucciolo absolviert. Dort werden Kinder im Alter von 0 bis 6 Jahren betreut. Die Räume sind sehr hell und kreativ gestaltet. Die Arbeitskollegen waren sehr nett und offen gegenüber uns, und auch die Kinder waren sehr herzlich. Die Erzieher haben dafür gesorgt, dass wir uns als Teil der Gruppe fühlen. Wir wurden von den Kindern respektiert und in Aktivitäten mit einbezogen. Dank der Einrichtung konnten wir auch verschiedene italienische Gerichte ausprobieren. Wir haben mit den Kindern viel über Gestik und Mimik kommuniziert. Am Anfang haben wir nur einfaches Englisch benutzt, aber nach ein paar Tagen konnten wir auch erste italienische Wörter verwenden. Das hat uns sehr geholfen, wenn ein Kind kein Englisch konnte.
Hallo, ich bin Nakisa ich habe mein Praktikum im Kindergarten Asilo Bianco Nido d’Infanzia e Scuola dell’Infanzia in Mailand absolviert. Es ist ein internationaler Kindergarten, in dem Kinder im Alter von 6 Monaten bis 6 Jahren betreut werden. Dort wird auch Englisch im Alltag benutzt, zum Beispiel durch Lieder und Spiele. Die Einrichtung ist sehr freundlich und modern gestaltet. Die Kinder werden in drei Gruppen aufgeteilt, je nach Alter. Die Erzieherinnen und Erzieher waren sehr nett, offen und hilfsbereit, und auch die Kinder haben uns freundlich aufgenommen. Wir wurden schnell Teil der Gruppe und konnten an vielen Aktivitäten teilnehmen. Im Kindergarten haben wir viel mit den Kindern gespielt, gesungen und sie im Alltag begleitet. Besonders interessant war, dass Musik und Singen eine große Rolle spielen. Außerdem haben die Kinder oft Pasta zum Essen bekommen, was uns sehr gefallen hat.
Hallo, mein Name ist Marcelina. Ich habe mein Praktikum alleine im Kindergarten „La Locomotive di Momo“ absolviert. Nakisa und ich hatten denselben Träger, jedoch waren wir in zwei verschiedenen Kindergärten. Die Räume la locomotiva waren groß, und viel mit selbst gemalten Bildern von den Kindern geschmückt. Die Arbeitskollegen in der Kita waren sehr offen und freundlich mir gegenüber. Mir wurde alles gezeigt und vieles erklärt. Sobald ich mal eine Frage hatte, konnte ich sie stellen, egal wie komisch sie klang. Die Kinder waren auch sehr offen mir gegenüber, was ich persönlich sehr schön fand. Die Kommunikation lief oft auf Englisch oder ich habe Gestik benutzt. Ich habe auch ein paar italienische Wörter gelernt, die mir bei meinen Aufgaben gut geholfen haben, z.B. das Schlafen legen der Kinder.
In Mailand fährt man viel mit der Metro, um von A zu B zu kommen. Da muss man sich erst einmal mit zurecht finden. Wichtig: Sich genau die Richtung merken, in die man fahren muss, sonst fährt man Umwege.
Freizeit haben wir viele berühmte Sehenswürdigkeiten besucht, zum Beispiel den Duomo. Wir waren in der Galleria Vittorio Emanuele, in Chinatown, in den Navigili, beim Bosco Verticale und im Castello Sforzesco. Außerdem waren wir auf einem italienischen Flohmarkt und haben Varese besucht.
Erasmus hat als eines ihrer Ziele Nachhaltigkeit. Deshalb sind wir mit dem Zug gefahren, um die Umwelt zu schonen. In unserem Alltag haben wir Google Maps genutzt, um zu sehen, wie wir an verschiedene Orte gelangen.
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Gleich am ersten Tag wurden wir freundlich vom Team aufgenommen und schnell in den Alltag integriert.
Die Kinder verbrachten den Großteil ihres Tages in ihren jeweiligen Gruppenräumen. Dort fanden die meisten Aktivitäten statt, wie gemeinsames Spielen, kreative Angebote oder kleine Lernphasen. Die Räume waren freundlich gestaltet und kindgerecht eingerichtet, wodurch eine angenehme Atmosphäre entstand. Insgesamt erinnerte uns die Gestaltung an viele Einrichtungen in Deutschland.
Ein Unterschied zeigte sich jedoch in der Aufteilung der Gruppen. Die Kinder waren nach ihrem Alter in verschiedene Klassen eingeteilt, die jeweils durch Farben unterschieden wurden, zum Beispiel die blaue oder die gelbe Gruppe. Jede dieser Gruppen hatte feste Erzieherinnen und einen eigenen Raum, was den Tagesablauf klar strukturierte.
Ungewöhnlich für uns war außerdem, dass alle Kinder eine einheitliche Kleidung mit dem Logo der Einrichtung trugen, was wir aus Deutschland so nicht kennen.
Nicht nur unser Praktikum, sondern auch das gemeinsame Wohnen in Varese ist ein wichtiger Teil unserer Erasmuserfahrung. Das Zusammenleben ist bei uns sehr lustig, aber am Anfang auch eine kleine Herausforderung gewesen. Wir teilen uns im Alltag viele Aufgaben wie Kochen, Putzen und Einkaufen. Dadurch lernen wir, Verantwortung zu übernehmen und unseren Alltag selbstständig zu organisieren. Mit der Zeit haben wir gemerkt, dass wir dadurch geduldiger geworden sind und besser mit anderen klarkommen. Außerdem haben wir gelernt, die Dinge der anderen mehr zu schätzen und Rücksicht zu nehmen.
Wir haben gemerkt, dass es in Italien wirklich typisch ist, Pizza und Pasta zu essen. Die Menschen dort sind meist sehr freundlich, vor allem in Geschäften oder Einrichtungen. Die Menschen dort, gehen morgens gerne als Start in den Tag in eine Bar und bestellen sich einen schnellen Kaffee und ein Cornetto.
Als wir in der Großstadt Mailand waren, ist uns aufgefallen, dass die italienische Kultur in kleineren Städten mehr ausgeprägt ist, denn in Großstädten ist es eher auf Touristen ausgelegt und man spricht mehr Englisch. In Varese wiederum ist Englisch keine Selbstverständlichkeit.
Wir haben unser Englisch verbessert und viel Italienisch gelernt. Durch diese Erfahrung sind wir selbstbewusster und selbstständiger geworden, während wir eine neue Kultur und Sprache kennengelernt haben. Wir mochten diese Erfahrungen sehr und würden sie jedem weiterempfehlen. Wir würden gerne diese Erfahrung noch einmal machen und erneut erleben. Im Kindergarten waren alle sehr nett, und die Kinder haben uns auch ein bisschen Italienisch beigebracht. Wir haben es genossen, Italienisch zu lernen. Durch diese Erfahrung können wir uns vorstellen, ein Praktikum im Ausland zu machen und dort wieder zu arbeiten.
